Gruppenf. Feb. Sonne purEigentlich schade, wir das komplett eingespielte Team (Werni holt den Schlüssel, die Parkkarten werden nach einem ausgeklügelten System verteilt, jeder hat seinen Schlafplatz) müssen uns nun ernsthaft daran gewöhnen, Abschied zu nehmen. Dies wird wohl die letzte Fahrt zur Schwarzbergalm sein. Wir versuchen, gar nicht daran zu denken. Ansonsten ist alles wie immer, der Großteil reist am Freitagabend an, Aufstieg bei Nacht – auch das funktioniert inzwischen in schlafwandlerischer Sicherheit. Jeder Handgriff sitzt, das Schloss, die Gasflasche, die Gaslampen, das Ofenfeuer. Ein Team nach dem anderen traf ein, es wurde ein geselliger Abend.
Am Morgen nach dem Frühstück wurde die Hütte dann richtig voll, mehr oder weniger gemeinsam machte man sich auf den Weg zum Höllritzer Eck, 1.669 m. Der Übergang zum Bleicher Horn, 1.669 m, ist wohl nicht erwähnenswert. Von dort wurde nach einer kleinen Rast der Gipfelhang des Bleichers zerpflügt. Jeder fuhr irgendwo irgendwie runter.Gruppenf. Febr. Anstieg Höllritzer Nächster Treffpunkt war dann der Tennenmooskopf, 1.627 m, erstaunlicherweise kam da fast jeder oben an. Nach einer sonnigen Mittagsrast kam die gemeinsame Abfahrt durch die steile Rinne. Da trennte sich wieder mal die Spreu vom Weizen. Endlich waren alle unten, die Fahrt zur Rappengschwend war für fast alle entspannend nach der Harakiri-Abfahrt. Wir hatten gerade noch Sonne an der Terrasse, als wir bei der Schwarzbergalm ankamen. Bald meldete sich der Hunger, gemeinsam wurden Kässpatzn mit Salat gezaubert.

Auch der Sonntag versprach ein sonniger Tag zu werden. Für heute hatten wir den Tennenmooskopf als Ziel ausgewählt. Bei der Rappengschwend, 1.240 m, trennte sich der Trupp, ein Teil ging direkt die Nordrinne hoch, der Rest wollte die Sonne genießen und ging den südlichen Anstieg über die untere Wilhelmine hoch. Gipfelfeeling mit Kreuz, das hat schon was, dann kam die Abfahrt. Wieder trennte sich die Gruppe, ein Teil wollte hinüber zum Bleicher Horn, die Verbleibenden fuhren wieder die Steilrinne hinab. Der Schnee war schon um einiges schlechter als am Vortag, was sich natürlich am Fahrstil bemerkbar machte. Aber man lernt ja aus seinen Herausforderungen. Jetzt wisst Ihr auch, warum wir so selten Bilder von der Abfahrt einstellen. Alles ging gut, wir kamen (fast) heil unten an, bei den allerletzten Metern Abfahrt ins Tal gab es noch eine blutige Nase und einen abgerissenen Stock. Ansonsten hat es allen wieder viel Spaß gemacht, der Abschied von der Hütte ging dann kurz und schmerzhaft – vielleicht ist ja noch der eine oder andere beim Ausräumen dabei.
Teilnehmer dieser Gruppenfahrt waren:
(Wir hatten diesmal Eintages, Zweitages- und Dreitagesgäste dabei).
Sylvia, Dagmar, Rudi, Dohli, Werni, Frederic, Irina, Carolin, Gerd, Candidus, Andreas, Christl, Uta, Ruppert, Marietta, Laurin, Bobby, Paul, Werner, Ruth, Dietmar, Gotlind, Karle und die Verfasserin.
Gruppenf. Feb. Gipfel Tennenmoos Gruppenf. Febr. Bleicher
Gruppenf. Febr. Gipfel Gruppenf. Feb. Waldabfahrt
Gruppenf. Febr. Höllritzer Gruppenf. Febr. Sonne Schwarzbergalm 1
Gruppenf. Febr. Sonne alle Gruppenf. Febr. Schneebar Licht
Gruppenf. Febr. Rappengschwend Gruppenf. Febr. Schneebar alle