Internet Gufferthütte GuffertAufgesplittet ging es diesmal zur Mehrtagesfahrt ins Rofan. Angemeldet waren wir auf der Gufferthütte, 1.475 m, wobei es schwierig mit der Planung war, da wir eine Woche vor Beginn noch immer nicht wussten, ob die Hütte hinsichtlich des vielen Schnees überhaupt öffnen würde. Zu fünft fuhren wir also am Donnerstag los, waren die ersten Gäste im neuen Hüttenjahr beim neuen Pächter. Los ging es ab Kögelboden, 963 m, von dort zwei Stunden bis zur Hütte. Gleich nach der Hütte begann die geschlossene Schneedecke mit bis zu einem halben Meter Schnee. Das bedeutete – vier Tage nasse Füße. Am ersten Tag kämpften wir uns zum Gipfel der Halserspitz, 1.862 m. Weglos und immer bis zum Knie im Schnee war die an sich leichte Tour anstrengend.
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Weiter ging es dann am Freitag zum Schneidjoch, 1.811 m. Unterwegs konnte man mit einem kleinen Abstecher Rätische Felsinschriften besichtigen. Beim Joch ging es dann hinab zur Issalm, Brotzeit, über das nächste Joch zum Abendstein, 1.596 m. Dort hatten wir kurzzeitig die Orientierung verloren, da weit und breit keine Markierung (wie ja auch unter einem halben Meter Schnee) und auch keine Spur zu sehen war. Aber laut Karte und GPS waren wir richtig, was sich dann auch bestätigte. Eine kleine Kletterei auf den Abendstein, was mit einer sagenhaften Aussicht belohnte. Den Weg zurück zur Hütte kürzten wir ab – querfeldein, was zur Folge hatte, dass das unter dem Schnee stehende Tauwasser oben in die Schuhe lief. Tropfnass, doch gut gelaunt, kam man am späten Nachmittag zurück zur Hütte. Inzwischen war die Hütte voll.

Samstags ging es dann – bei etwas weniger Schnee, da südseitig, - zum Schildenstein, 1.613 m. Der Weg war sehr kurzweilig, da man immer wieder an (leider noch geschlossenen) Almen vorbei kam. Schönleitenalm, Blaubergalm, eine idyllischer als die andere. Kurzer Felskontakt am Gipfelhang, ansonsten leichte Wanderung. Nach der Brotzeit ging es den gleichen Weg zurück zur Hütte. Inzwischen war die Nachhut angekommen. Dietmar, Regine, Rottraud und Philipp blieben übers Wochenende, Gerd und Gabi hatten einen Tagesausflug gemacht. Nun wurden die Tourenvorschläge ausgetauscht, die Vorhut – Sam, Dagmar, Candidus, Josef und ich, stiegen am Samstagabend wieder ab, jedoch nicht bevor wir alle gemeinsam eine kräftige Mahlzeit an der Gufferthütte eingenommen hatten.