Schwarzbergalm Januar HütteAuf Schnee hoffend fieberten wir dem Wochenende im Gunzesrieder Tal entgegen. Hatten wir ja schon im Dezember kein Glück mit dem Schnee, so hofften wir doch, im Januar ein wenig davon abzukriegen. Bei der Abfahrt am Freitag war alles noch vielversprechend. Am Parkplatz Gunzesried Säge hatte es – 8°, eine mondhelle Nacht, Pulverschnee. Der Aufstieg war einzigartig, alles glitzerte und funkelte, wie von Zauberhand gemacht. Wir quartierten uns in der Schwarzbergalpe ein und genossen die klare Nacht.

Schwarzbergalm Januar Anstieg BleicherBeim Aufstehen war der Spuk vorbei, es regnete wie aus Eimern gekippt, dazu ein böiger Wind, also alles Fakten, die eine Skitour nicht gerade zu einer Genusstour machen. Am späteren Vormittag meinten wir, eine Wetterbesserung zu erkennen und machten uns, per Skier, auf den Weg Richtung Bleicher Horn. Immer wieder schneite es kräftig, teilweise hatte es auch dichten Nebel. Keine Menschenseele war unterwegs, lediglich am Gipfel trafen wir auf eine kleine Gruppe. Die Abfahrt machte allen riesig Spaß, die Schneequalität war trotz des vorangegangenen Wärmeeinbruchs noch richtig gut. Mit Kässpatzn ließen wir den Tag ausklingen.
Schwarzbergalm Januar Gipfel Tennenmooskopf
Sonntags waren die Bedingungen eindeutig besser – bei leichter Bewölkung mit Sonne ging es auf den Tennenmooskopf. Am Gipfel war es schon fast frühlingshaft. Bei der Abfahrt nahmen wir die Variante durch die Rinne, auch heute hatte der Schnee die richtige Konsistenz. Zurück bei der Alm, wurden sämtliche Vorräte vertilgt, aufgepackt und abgefahren. Unterwegs wurden wir von hochdeutsch sprechenden Wanderern gefragt, ob wir unser „Häuschen“ dabei haben, so wie wir aufgesattelt waren. Mit dabei waren Werner, Ruth, Gerd, Dietmar, Christl, Andreas, Dohli, Candidus, Frederic, Irina, Rudi, Sylvia und die Verfasserin all dieser unmöglichen Berichte.