Kurzfristig hatten wir die Eintagesfahrt mit dem Zug von Sonntag auf Samstag vorverlegt, da der Wetterbericht für Sonntag Regen ansagte. Natürlich waren wir dann eine kleine Truppe. Insgesamt zu acht, das waren Sylvia, Ruth, Werner, Werni, Candidus, Gerd, Rudi und ich, sollte unsere Reise nach Oberstdorf gehen. Doch bereits in Fischen war Endhaltepunkt für den Zug, da sich ein Unfall auf den Schienen ereignet hatte.Es hieß, man solle auf den Schienenersatzverkehr warten. Wir warteten, gefühlt ewig, doch nichts tat sich. Also entschlossen wir uns, die Tour direkt von Fischen, 761 m, aus zu starten.
Gaisalpsee Gipfel Rubihorn Die drei Schatten auf dem Rubihorn
Es ging über Reichenbach, weiter hinauf an der Gaisalpe vorbei. Dann wählten wir die Variante durch den Reichenbachtobel. Relativ neu angelegt geht dieser Steig über viele Eisensteege, immer am Wasser entlang. Am Gaisalpsee, 1.508 m, machten wir eine sonnige Rast. Weiter marschierten wir steil hinauf im Zickzack zum Niedereck, 1.862 m. Hier bogen wir nach rechts ab die letzte Viertelstunde hinauf zum Gipfel des Rubihorn, 1.952 m. Der Gipfel war quasi wegen Überfüllung gesperrt, wir mussten uns ein anderes Plätzchen zum Rasten suchen.
Leiter Gaisalphorn Ratlose Gesichter Querung vom Rubihorn zum Gaisalphorn

Der Abstieg führte uns zurück zum Niedereck, von dort gleich mit Seilversicherung hinauf Richtung Gaisalphorn, 1.953 m. Nette Kraxelei mit Leiter und Drahtseilen, machte riesig Spaß. Kurze Trinkpause am Gipfel, der gleiche Abstieg bis zum Joch. Von dort hinab Richtung Oberstdorf über die Seealpe, 1.285 m. Dort wurde eingekehrt, alle hatten Durst. Gemütlich wurden die letzten Höhenmeter durch den Faltenbachtobel gewandert, bis wir schließlich an der Sprungschanze herauskamen. Kurze Sightseeing-Tour durch Oberstdorf, bis um halb sieben unser Zug nach Augsburg ging.