Der MTB – RAD-Geber – Jetzt geht’s RUND

Sind wir in Sachen Laufrad absolut sattelfest?

Do it yourself wird bei uns Bikern groß geschrieben. Warum auch nicht?
Die meisten Biker wissen sehr wohl, wie sie ihre Reifen zu montieren haben.
Laufrichtung beachten? Ja, bestimmt. Umlaufkante überprüft? Ähm, ja oder nein, jein?
Oder gehört ihr zu den Unverbesserlichen, die ihre Pneus mit vier Bar unter Hochdruck setzen und sich das Leben unnötig schwer machen? Hochdruckbefüllte Reifen rollen nur auf Asphalt leichter. Schon auf Schotter ist man mit einem Reifendruck um die zwei Bar im Vorteil. Gerade beim Downhill und in jeder Kurve erhöht sich durch die massiv gesteigerte Traktion  auch die Sicherheit.

Es lohnt sich also, alte Standards hin und wieder zu überprüfen.
Perfekt, nun steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Radgeber-01 Ventilschräubchen sichern bei der Reifenmontage den Schlauch in der perfekten Lage. Danach? Weg damit! Sonst wird leicht übersehen, wenn Mantel und Schlauch womöglich wandern. Ein schräg sitzendes Ventil ist ein klar sichtbares Indiz für einen möglich bevorstehenden Ventilabriss.
Radgeber-02 Reifendruck  Weniger ist erfahrungsgemäß mehr. Um die zwei Bar, je nach Reifengröße sogar etwas drunter sind heutzutage Standard.
Radgeber-03 Der Trick mit der Milch Latexmilch hat nur was in Tubeless-Systemen zu suchen? Absolut nicht. Auch Reifen mit Schlauch können davon profitieren. Ventil rausschrauben, Milch einfüllen und so wird fast jeder Durchstich fix und dauerhaft von der Milch verschlossen.
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Felgenbreite Mit schmalen Felgen lässt sich Gewicht sparen. Super – aber bei Reifen mit einer Dimension über 2.25“, sollten die Felgen mindestens ein Innenmaß von 19 Millimeter aufweisen, da sonst die Reifen kippeln.

Radgeber-05 Umlaufkante Meist klappt die Reifenmontage ohne Probleme. Manchmal setzt sich der Reifen aber nicht optimal ins Felgenbett. Etwas Spülmittel auf das Felgenbett auftragen und dann den Reifen auf vier bis fünf Bar bepumpen, dann auf den gewünschten Druck reduzieren.